Psychosomatik

Durch langjährige Erfahrung, Schulung, Super­vision und Weiter­bildung haben wir uns einen psycho­so­ma­ti­schen Blick auf Gesundheit und Krankheit angeeignet. Das bedeutet, dass wir ein beson­deres Augenmerk richten auf die körper­lichen, seeli­schen und geistigen Bezie­hungen sowie die sozialen Bedin­gungen von Krankheit, Leiden, Schmerzen, Sexua­lität und lebens­ver­än­dernden Ereig­nissen (z.B. Schwan­ger­schafts­kon­flikte, Fehlge­burten, Wochen­bett­de­pression, Steri­lität, Eltern­schaft, Pubertät, Wechsel­jahre, Verlust eines geliebten Menschen, sexua­li­sierte Gewalt, Migration). Diese Bereiche sind untrennbar mitein­ander verbunden, sie beein­flussen sich wechsel­seitig und haben somit einen Einfluss sowohl auf unseren Gesund­heits­zu­stand als auch auf die Fähigkeit, wieder gesund zu werden und Bewäl­ti­gungs­stra­tegien in Belas­tungs­si­tua­tionen zu entwi­ckeln.

Wir unter­stützen Frauen dabei, die Botschaft des Körpers zu entschlüsseln und ihre Stärken und gesunden Seiten zu entwi­ckeln (saluto­ge­ne­ti­scher Ansatz). Bei Bedarf vermitteln wir Kontakte zu Psycho­the­ra­peuten und Psycho­the­ra­peu­tinnen oder auch zu Selbst­hil­fe­gruppen, Kurkli­niken usw.
Manipu­lation statt sachlicher Infor­mation, autoritäre Bevor­mundung, suggestive Beein­flussung, Angst­machen und das Ausnutzen emotio­naler Abhän­gigkeit lehnen wir ab. Wir nehmen die Patientin als Expertin für ihr eigenes Leben ernst und bemühen uns um ein Arbeits­bündnis mit ihr, das es ihr ermög­licht, den für sie indivi­duell richtigen Behand­lungsweg zu gehen.